Raus aus der Tretmühle! – Rein in lebendige Freiheit & Unabhängigkeit!
Arbeit, Träume & Leben im Einklang. – Den eigenen Weg leben!

 

 

Irgendwann begann ich also damit,

 

Die Flucht der Hexe

 

zu planen. Die Geschichte spielt ab 1606 und der Beginn der Geschichte ereignet sich in der Umgebung Freiburgs und der Stadt selbst, weil ich dort lange lebte. So kenne ich nicht nur die Stadt und ihre Umgebung, sondern auch einiges aus ihrer Geschichte recht gut.

Tatsächlich war um die Zeit von 1600 nicht nur in Freiburg, sondern auch in vielen anderen Orten ein erheblicher Verfolgungsanstieg von angeblichen Hexen zu verzeichnen. Irgendwann hatte ich bei meinen Recherchen zu diesem Thema herausgefunden, dass es um die damalige Jahrhundertwende starke Verschiebungen beim Wetter gab. Mehrere Jahre lang gab es kalte und verregnete Sommer, die die Ernten schwer beeinträchtigten, zu Hunger und Elend führten. Bedrückende und gefährdende Ereignisse, die den Menschen, die deren wirkliche Hintergründe nicht kannten, vermittelten, Gott wolle sie für Böses in ihrer Welt strafen.

Ursächlich für diese unheilvollen Verschlechterungen beim Wetter und die Missernten waren jedoch nicht Hexen und deren Verbindungen zum Teufel, sondern es gab in Südamerika einen großen, schweren Vulkanausbruch, der Asche bis weit in die Stratosphäre schleuderte.

Reicht die Vulkanaschewolke bis in die Stratosphäre (ca. 10-40 Kilometer) hinein, verweilt sie dort für eine lange Zeit. Denn innerhalb der Stratosphäre gibt es nur geringen vertikalen Austausch und Luftmassen sind dort oft jahrelang nachweisbar. Durch chemische Reaktionen entsteht aus der schwefelhaltigen Vulkanasche sogenanntes Sulfataerosol, welches das einstrahlende Sonnenlicht zurück in den Weltraum reflektiert und so zu einer Abkühlung auf der Erde führt.

Aber wie letztlich auch heute noch immer, Menschen suchen gerne nach einer einfachen Erklärung und ebenso gerne nach einem Sündenbock außerhalb des eigenen Verantwortungsbereichs oder natürlicher Phänomene. So lässt sich vermeiden, wirkliche Gründe erkennen zu müssen, oder oft auch, sich mit den eigenen Anteilen an schlechten Entwicklungen auseinanderzusetzen.

Zudem wusste damals natürlich auch niemand, dass überhaupt in einem tausende Kilometer entfernt liegenden Kontinent ein Vulkan explodiert war und damit verantwortlich für Wetterunbill und Missernten wurde.

Deshalb mussten vielerorts wieder Frauen, seltener auch Männer zum Sündenbock werden. (Eigentlich also eine menschliche Grundhaltung, die nicht ausrottbar ist.) Hinzu kam natürlich häufig, dass zusätzlich Kränkungen oder Zwistigkeiten im persönlichen Umfeld über eine Denunziation als Hexe ausagiert werden konnten.

Ich wollte aber, dass „meine Hexe“ einigermaßen rechtzeitig die Anzeichen ihrer Verfolgung sah und sich der Verfolgung, der furchtbaren, so aussichtslosen Folterung und dem Scheiterhaufen entzog. Es war mir wichtig, dass dem vielen Unrecht etwas Hoffnungsvolles und Mutiges entgegengesetzt wird.

Deswegen habe ich Elaine auf eine abenteuerliche Flucht geschickt. Darum habe ich sie als kluge und mutige Frau entwickelt, ihr eine große und verlässliche Liebe zur Seite gestellt, sie zu einer wohlhabenden Frau gemacht und ihr einige sehr individuelle Freunde gegeben.

Ihre aufregenden Erlebnisse dabei habe ich, genau wie die übrigen Menschen alle frei erfunden, mich dabei jedoch um in sich stimmige Charaktere bemüht.

Ansonsten habe ich mich allerdings darum gekümmert, geschichtliche Rahmenbedingungen und Umstände gut zu recherchieren und angemessen darzustellen.

Habt einen wunderbaren Tag!

Eure Diana

 

Mut, Gelassenheit und Zuversicht machen das Leben schöner!

Jetzt zum Newsletter anmelden