Raus aus der Tretmühle! – Rein in lebendige Freiheit & Unabhängigkeit!
Arbeit, Träume & Leben im Einklang. – Den eigenen Weg leben!

 

 

Wie bin ich zum Schreiben gekommen?

Schon eigentlich mein ganzes Leben lang habe ich gerne gelesen und geschrieben. Kürzlich ist mir in Erinnerung gekommen, dass ich nicht nur schon mit acht Jahren gerne manche Artikel in der Tageszeitung gelesen habe – Bücher für Kinder sowieso – sondern, dass ich auch bereits mit neun Jahren zum ersten Mal etwas veröffentlicht habe. Damals hatte ich einen Artikel für die samstägliche Kinderseite unserer Zeitung geschrieben, der auch prompt publiziert wurde. Meine Geschichte stand also 2 Wochen später in der Samstagsausgabe! Mit viel positiver Resonanz und der Folge, dass ich eine Brieffreundin bekommen habe.

Auch danach habe ich, nicht nur während Schul- und Studienzeit, natürlich immer viel geschrieben, sondern auch später bei meiner Arbeit. Zudem habe ich schon, soweit ich mich erinnere, immer auch gerne im Privatbereich viel niedergepinselt. Tagebuch und Briefe habe ich stets geliebt. Ideen für Bücher jedweder Art immer gehabt.

Nur bei Letzteren hatte ich stets einigen Respekt davor, mich auf die Suche nach Verlagen zu begeben. Nur für die Schublade wollte ich jedoch solch lange Texte auch nicht schreiben. Und für jedes Buch vielleicht erst einmal körbeweise Ablehnungen bekommen zu können, hat mich abgeschreckt. Also blieben viele meiner Ideen erst nur Kopfkino.

Sehr motiviert hat mich dann jedoch, die Info zu lesen und zu hören, dass sich im Bereich vom E-Books viel leichter publizieren lasse. Der Stress, so hieß es, beginne dort eigentlich erst mit der Vermarktung, für die man genauso alleine zuständig sei, wie fürs Korrigieren und Lektorieren. Und damit manche fiesen Rezis aushalten zu müssen.

Vielleicht habe ich etwas unterschätzt, was im Bereich Vermarktung alles so anfällt. Das ist nämlich gar nicht so ohne! Und auch unterschätzt habe ich, wie schwer es für eine Schnellschreiberin und genauso Schnellleserin ist, die eigenen Texte leidlich gut zu korrigieren. Ich, die ich zusammenzucke, wenn der Nachrichtensprecher einen falschen Fall oder das Verb, das im Plural kommen müsste im Singular verwendet, überlese meine eigenen Fehler mit geradezu extremer Leichtigkeit. Ich lese, was dort stehen soll, da ich das ja erstens schreiben wollte und zweitens vom Inhalt her so genau kenne, dass die Ungereimtheiten einfach im eigenen Lesefluss verschwinden.

Ich bitte diesbezüglich um etwas Nachsicht. Ich bin aber auf der Suche nach einem guten Korrektor! Über diverse Korrekturprogramme und die Software von Papyrus habe ich meine Texte ohnehin gejagt. Aber auch damit zeigt sich nicht jeder Fehler.

Auf jeden Fall hat diese Möglichkeit der Veröffentlichung mich außerordentlich motiviert. Ich habe mit dem Hexenbuch angefangen und komme von diesen Büchern und den Folgebänden nicht mehr los. (Obwohl ich wirklich noch viele andere Ideen habe, die ich auch unbedingt realisieren möchte.) Dies nicht nur, weil meine Leser mehr erfahren wollen, sondern auch, weil mir meine Protagonisten und ihr langer Weg ans Herz gewachsen sind.

Er hat auch etwas mit der Suche nach einem erfüllten Leben und dem Verlassen einer Tretmühle der Unzufriedenheit und wenig Menschenfreundlichkeit, oft von Unfrieden und Gewalt zu tun, die mir so sehr am Herzen liegt. Zudem sind meine Helden genau so mutig und immer wieder entschlossen, ihr ersehntes Leben zu realisieren. Motiviert, sich von ihrem Weg zum Frieden, den sie wohl in erster Linie in sich selbst finden können, nicht abbringen zu lassen. So, wie ich es mir für alle Menschen wünsche, die sich nach mehr Freiheit sehnen.

Gleichzeitig aber habe ich Ideen zu einem halben Dutzend (oder sind es noch mehr?) weiteren Büchern schon recht konkret im Kopf. Um dafür nun auch irgendwann einmal Zeit zu haben, habe ich inzwischen meine bisherige Broterwerbstätigkeit aufgegeben. Auch ein Schritt raus aus der Tretmühle, rein in eine erfüllte und selbstbestimmte Freiheit. Auch ein mutiger Schritt, weil ich auf eine positive Entwicklung meiner Leserschaft setze. Ich hoffe, dass meine bisherigen Leser mir treu bleiben und dass auch viele neue hinzukommen. Denn vom Schreiben zu leben, ist möglich, aber nicht einfach und natürlich auch von ziemlich vielen Unwägbarkeiten begleitet.

Trotzdem bin ich froh, meinen Teil dazu gefunden zu haben, mein Leben frei zu gestalten. Und der heißt: Schreiben, mit Freude und Fantasie. Reisen und neue Erfahrungen sammeln. Arbeiten dort, wo ich mich wohlfühle.

Und irgendwann in den nächsten Wochen werde ich auch ein ganz anderes Buch fertig stellen. Dreiviertel davon habe ich schon. Der Rest ist jetzt dran!

Danach hoffe ich, im Wechsel an der Saga Elaines und dann wieder an einer anderen Idee für ein ganz anderes Buch zu arbeiten. Ich freue mich über viele Interessenten. Unter diesem Menüpunkt will ich Euch zu den einzelnen Büchern mehr an Hintergrundwissen geben. Deshalb bekommt jedes Buch mit seinem Erscheinen auch ein paar Background Infos mit auf den Weg.

Und da ich ja nach wie vor auch gerne lese, will ich hier auch gerne manchmal Sachen vorstellen, die mir gefallen. Denn für mich waren und sind manche Bücher wirklich eine Quelle von sehr viel Freude, Inspiration und Energie. Vielleicht Euch auch. Aber nun hier erst mal zu den Hexenbänden, die es von mir bereits gibt.

 

Viel Spaß dabei!

 

Habt einen wunderbaren Tag!

Eure Diana

 

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Die Hexensaga

 

Was hat mich veranlasst, meine Hexensaga zu beginnen?

 

Es gab mehrere Gründe, die mich immer wieder veranlasst haben, mich mit der Thematik von Hexenverfolgungen zu befassen. Nicht nur, dass ich in einem kleinen Ort im Rheinland groß geworden bin, der über die Verfolgungen angeblicher Hexen eine traurige Berühmtheit erfahren hat. Darüber bekamen diese Ereignisse einen großen, oft gruseligen Platz in dem damaligen Heimatkunde- und Geschichtsunterricht.

Später, einiges später, habe ich in Freiburg studiert. Auch dort gab es immer wieder Wellen von solchen Verfolgungen. Eine davon wurde in dem Buch „Die Hexe von Freiburg“, in Anlehnung an geschichtliche Hintergründe der Hexenverfolgung um 1600, sehr spannend dargestellt. Mein damaliger Freund beschäftigte sich (und damit auch mich) sehr mit der Frage, ob und wie „anders sein“ die Wahrscheinlichkeit von Verfolgung erhöhte.

Für mich einige Gründe, mich mit dem Thema und mit Hexenverfolgungen zu beschäftigen. Ich habe mir Romane zu dem Thema gekauft, aber auch Sachinformationen, wie etwa den Hexenhammer, nach dessen irrem Beweis- und Prozessverfahren die Hexenprozesse ursprünglich von der Kirche durchgeführt wurden. Hier hatte ein wohl psychisch nicht ganz gesunder Mönch sein Lebenswerk verwirklicht, um die Unterscheidung der Hexen von ehrbaren Frauen zu erleichtern. Schon diese allerdings ließ allen, die in die Fänge der Verfolgung gerieten, kaum eine Chance.

Irgendwann hatte dann die staatliche Obrigkeit die Hexenverfolgung übernommen. Sie war wirtschaftlich zu lukrativ, wurde doch das Vermögen der „Überführten“ beschlagnahmt. Diese staatliche Hexenverfolgung wurde dann nach der neuen Carolinischen Strafprozessordnung durchgeführt. Da aber weitgehend die gleichen Beweise für die Schuld einer denunzierten Person beibehalten blieben, hat sich letztlich darüber für die Frauen nicht viel verbessert.

Vergrößert hatten sich die Gefahren für die betroffenen Opfer von Denunziation sogar noch dadurch, dass die Anzeigeerstatter nicht mehr Schadensersatz leisten mussten, wenn ihre Vorwürfe sich trotz Folter und obskurer Beweise nicht bestätigen ließen.

Mein Wunsch für ein Hexenbuch, welches ich schreiben wollte, war, dass eine Hexe der Gefahr der Verhaftung und der Folter entkam.

Ihr Mut sich aus Lebensverhältnissen zu befreien, die dramatisch waren, sollte sich lohnen. Das ergab die Ausgangsbasis für mein erstes Buch, „Die Flucht der Hexe“

Habt einen wunderbaren Tag!

Eure Diana

 

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Irgendwann begann ich also damit,

 

Die Flucht der Hexe

 

zu planen. Die Geschichte spielt ab 1606 und der Beginn der Geschichte ereignet sich in der Umgebung Freiburgs und der Stadt selbst, weil ich dort lange lebte. So kenne ich nicht nur die Stadt und ihre Umgebung, sondern auch einiges aus ihrer Geschichte recht gut.

Tatsächlich war um die Zeit von 1600 nicht nur in Freiburg, sondern auch in vielen anderen Orten ein erheblicher Verfolgungsanstieg von angeblichen Hexen zu verzeichnen. Irgendwann hatte ich bei meinen Recherchen zu diesem Thema herausgefunden, dass es um die damalige Jahrhundertwende starke Verschiebungen beim Wetter gab. Mehrere Jahre lang gab es kalte und verregnete Sommer, die die Ernten schwer beeinträchtigten, zu Hunger und Elend führten. Bedrückende und gefährdende Ereignisse, die den Menschen, die deren wirkliche Hintergründe nicht kannten, vermittelten, Gott wolle sie für Böses in ihrer Welt strafen.

Ursächlich für diese unheilvollen Verschlechterungen beim Wetter und die Missernten waren jedoch nicht Hexen und deren Verbindungen zum Teufel, sondern es gab in Südamerika einen großen, schweren Vulkanausbruch, der Asche bis weit in die Stratosphäre schleuderte.

Reicht die Vulkanaschewolke bis in die Stratosphäre (ca. 10-40 Kilometer) hinein, verweilt sie dort für eine lange Zeit. Denn innerhalb der Stratosphäre gibt es nur geringen vertikalen Austausch und Luftmassen sind dort oft jahrelang nachweisbar. Durch chemische Reaktionen entsteht aus der schwefelhaltigen Vulkanasche sogenanntes Sulfataerosol, welches das einstrahlende Sonnenlicht zurück in den Weltraum reflektiert und so zu einer Abkühlung auf der Erde führt.

Aber wie letztlich auch heute noch immer, Menschen suchen gerne nach einer einfachen Erklärung und ebenso gerne nach einem Sündenbock außerhalb des eigenen Verantwortungsbereichs oder natürlicher Phänomene. So lässt sich vermeiden, wirkliche Gründe erkennen zu müssen, oder oft auch, sich mit den eigenen Anteilen an schlechten Entwicklungen auseinanderzusetzen.

Zudem wusste damals natürlich auch niemand, dass überhaupt in einem tausende Kilometer entfernt liegenden Kontinent ein Vulkan explodiert war und damit verantwortlich für Wetterunbill und Missernten wurde.

Deshalb mussten vielerorts wieder Frauen, seltener auch Männer zum Sündenbock werden. (Eigentlich also eine menschliche Grundhaltung, die nicht ausrottbar ist.) Hinzu kam natürlich häufig, dass zusätzlich Kränkungen oder Zwistigkeiten im persönlichen Umfeld über eine Denunziation als Hexe ausagiert werden konnten.

Ich wollte aber, dass „meine Hexe“ einigermaßen rechtzeitig die Anzeichen ihrer Verfolgung sah und sich der Verfolgung, der furchtbaren, so aussichtslosen Folterung und dem Scheiterhaufen entzog. Es war mir wichtig, dass dem vielen Unrecht etwas Hoffnungsvolles und Mutiges entgegengesetzt wird.

Deswegen habe ich Elaine auf eine abenteuerliche Flucht geschickt. Darum habe ich sie als kluge und mutige Frau entwickelt, ihr eine große und verlässliche Liebe zur Seite gestellt, sie zu einer wohlhabenden Frau gemacht und ihr einige sehr individuelle Freunde gegeben.

Ihre aufregenden Erlebnisse dabei habe ich, genau wie die übrigen Menschen alle frei erfunden, mich dabei jedoch um in sich stimmige Charaktere bemüht.

Ansonsten habe ich mich allerdings darum gekümmert, geschichtliche Rahmenbedingungen und Umstände gut zu recherchieren und angemessen darzustellen.

Habt einen wunderbaren Tag!

Eure Diana

 

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Richards Rache

 

war dann der folgende Band.

Dem individuellen Verfolger Elaines, einem extrem narzisstisch veranlagten grausamen, aber auch mächtigen Menschen, wollte ich mit Richard einen mutigen und menschlich kompetenten Widersacher entgegensetzen.

Der, aufgewühlt durch den sinnlosen und brutalen Tod seiner Verlobten, hatte diesem Mann für die schändliche Verursachung dieses Todes Rache geschworen. Sein Widersacher, der auch Elaine, meine „Hexe“ und ihren Mann geradezu fanatisch verfolgte, wurde deshalb von ihm und den Brüdern, sowie dem Vater seiner toten Verlobten in aller Öffentlichkeit in untragbaren Misskredit gebracht. Die Details will ich hier ebenso wenig verbreiten, wie die Konsequenzen für den Missetäter. (Die Geschichte soll ja spannend bleiben! Und vielleicht willst Du sie ja lesen.)

Eigentlich war solch eine Aktion gegenüber einem so mächtigen Widersacher fast nicht möglich, ohne eine sofortige Festnahme Richards zu verursachen.

Wieder einmal aber wollte ich einen gradlinigen und mutigen, jungen Mann einfach nicht in die Fänge der damals so grausamen Justiz fallen lassen.

Also habe ich ihm zu einer ganz unverhofften und sehr abenteuerlichen Flucht verholfen.

Auch hier habe ich mich, wie auch in den Folgebüchern um eine im Übrigen möglichst genaue und korrekte Darlegung geschichtlicher Hintergründe bemüht. Dies betrifft etwa den Abbau des Silbers in den Stollen des Freiburger Hausberges, den Schauinsland und dessen Bedeutung für die Stadt Freiburg und einige andere Hintergründe.

Zugleich aber sollte natürlich ein spannendes Buch entstehen und eine Geschichte mit sowohl einer Handlung, als auch mit Charakteren, die die Leser fesseln können.

Hierfür schien es mir bedeutsam, Stimmungen und Gefühle der Menschen ebenso detailliert darzustellen, wie Handlungen plausibel und zumindest möglich zu entwickeln. Denn ich bin der Überzeugung, dass viel menschliches Handeln nicht kopfgesteuert abläuft, sondern über Gefühle gesteuert wird.

In diesem Band, genau wie in dem vorherigen, kommt zudem sehr deutlich zum Ausdruck, dass ich eine große Tierfreundin bin. Deshalb gibt es auch viel Raum für Pferde und Hunde. Denn natürlich waren für die Überwindung der Distanzen, die ich meiner Hexe für ihre Flucht zugedacht habe, auch Pferde sehr sinnvoll und hilfreich. (Schnellere Reisevehikel gab es ja praktisch noch nicht.) Selbstverständlich konnten Hunde auch erheblich zur Sicherheit der Reisenden auf der Flucht beitragen.

Habt einen wunderbaren Tag!

Eure Diana

 

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Die Reise der Hexe

 

ist dann der dritte Band der Geschichte.

Ich habe Elaine eine lange Reiseroute zugedacht, auf der sie nach Süden zieht, um sich der weiteren Verfolgung zu entziehen. Hier wollte ich in erster Linie eine Reise durch eine von mir sehr geliebte Strecke darstellen. Dabei beabsichtigte ich, Landschaften, kleine historische Hintergründe, Gerüche und Stimmungen mit einfließen lassen. Zudem bahnt sich eine neue Liebe an.

Als weitere Thematik wollte ich eine damals insbesondere in besseren Kreisen weit verbreitete Unsitte einfügen und ihre Auswirkungen zeigen. Politik und wirtschaftliche Interessen wurden immer wieder darüber betrieben, dass Eheschließungen stattfanden, die zum vermeintlichen Wohl ihrer Familien insbesondere junge Frauen, manchmal auch junge Männer zum Spielball machten. Zwangsweise Verheiratungen waren ein wesentliches Mittel von Politik oder dienten wirtschaftlichen Interessen. Oft wurden bereits Kinder einander versprochen.

Es gab nahezu keine Wertschätzung dafür, dass Frauen und auch Männer sich Partner frei suchen durften.

Insbesondere Frauen wurden wie Ware verschachert. Ein Verhalten, das heute etwa den islamischen Kulturen vorgeworfen wird, war vor noch gar nicht langer Zeit auch in Europa gang und gäbe.

Auch hier hatte ich den Wunsch, anhand des Schicksals von zwei neu eingeführten Frauen zu zeigen, wie unendlich schwer es war, sich gegen eine solche Ehe und die damit ausgelösten Folgen zu behaupten.

Auch hier aber ist, wenn ich gerade schaue, was ich schreibe, wieder mein großes Thema: Verlasse die Tretmühle – oder geh erst gar nicht rein! – habe Mut und lebe Deine Freiheit!

Das Thema ist wohl einfach mein Ding. (Darum auch mein Blog)

Habt einen wunderbaren Tag!

Eure Diana

 

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Gefahr für die Hexe

 

bringt ein anderes Thema auf. Schon immer gab es Sklavenhandel. Der existierte in vielen Zeiten und bei nahezu allen Kulturen. D.h., Menschen haben immer wieder andere Menschen ihrer Freiheit beraubt und sie, teilweise unter unsäglichen Bedingungen für sich arbeiten lassen.

Uns am plastischsten bekannt ist der Sklavenhandel, der besonders in den Südstaaten der Vereinigten Staaten traurige Blüten trieb.

Aber es gab Versklavung auch viel näher. Insbesondere ab 1500, als die Reconquista in Spanien, (d.h. die Rückeroberung Andalusiens und die Vertreibung von Zigtausenden von Moslems aus dem Land) zu einem starken Wachstum der Bevölkerung in den Maghreb Staaten führte, gab es dort die Notwendigkeit, die Menschen zu beschäftigen und sie satt zu bekommen. So erfuhr der Sklavenhandel eine neue Blütezeit. Arabische Sklavenfänger, die sich oft auch mit Gescheiterten aus Europa verbunden hatten, zogen auf Sklavenfang und jagten Europäer. Insbesondere in den Küstengebieten rund um das Mittelmeer gingen sie auf Beutezüge. Manche Schiffe der Araber kamen sogar bis Irland oder gar Island und Skandinavien, um Menschen zu fangen, die in Arabien versklavt wurden.

Diese Dramatik wollte ich im vierten Band darstellen. Natürlich eingebettet in eine spannende Beschreibung der weiteren Reise meiner Helden.

Mich bedrückte und bedrückt dieses Thema schon immer. Zumindest solange ich mich erinnern kann, um Sklaverei zu wissen. Als Jugendliche habe ich „Onkel Tom´s Hütte“ gelesen. Später immer wieder Filme zu dem Thema gesehen, zuletzt: „Twelve years a slave“ Und auch heute noch, werden Menschen versklavt. Nicht nur in Katar, Menschen, die dort arbeiten. Als Arbeiter für die WM einer korrupten FIFA etwa, oder als Hausmädchen.

Für eine so freiheitsliebende Frau wie mich ein unglaubliches Geschäft, der Handel mit Menschen. Die damit verbundene Freiheitsberaubung und gleichzeitig oft üble Behandlung von Frauen und Männern, deren Abwertung, deren Ausgrenzung. Ich finde, dass zu diesem Thema viel zu wenig geschieht.

Heute ist die Sklaverei weltweit zwar offiziell abgeschafft. Zuletzt im Jahr 1980 (!) im afrikanischen Staat Mauretanien. Doch die Abschaffung existiert nur auf dem Papier – das Phänomen Sklaverei ist ungebrochen. Die Formen moderner Sklaverei sind politische Gefangenschaft, zur Arbeit gezwungene Kinder, Kinderehen, Kindesmissbrauch, Zwangsprostitution, Rekrutierung von Kindersoldaten sowie die klassischen Formen der Leibeigenschaft und wirtschaftlichen Ausbeutung. In allen Teilen der Welt. Auch bei uns.

So habe ich diesem Thema etwas Aufmerksamkeit verschaffen wollen, indem ich es in den vierten Hexenband eingearbeitet habe. Natürlich wollte ich gleichzeitig, dass die Geschichte spannend blieb. Manche finden, das sei gelungen.

Habt einen wunderbaren Tag!

Eure Diana

 

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Die Hexe und das Meer

 

Elaine und ihre Begleiter leben und überwintern für mehr als ein halbes Jahr in der Camargue. Die ist eine ganz wunderbare, manchmal sogar zauberhafte Gegend.

Hier habe ich mich schon immer außerordentlich wohl gefühlt. Einzige Ausnahme war und ist vielleicht der Hochsommer, in der Zeit ab Mitte Juli, weil dann der Tourismus den eigentlich kleinen und liebenswerten Deltabereich völlig überfordert. Aber sonst ist sowohl die Gegend als auch die Fauna und Flora dort, von wunderschöner Vielfalt und Besonderheit. Das schien mir hier als „besonderer Aspekt“ ausreichend. (Fast, denn natürlich gibt es auch noch eine, nein zwei  spannende Liebesgeschichten. Mehr wird aber hier noch nicht verraten!)

Eine wesentliche Eigenart des Deltalandes ist ihre fantastische Tierwelt. Halbwilde, kleine, schwarze Rinder (die in der Story noch eine ganz wichtige Rolle spielen) und ebenso halbwilde, weiße Pferde prägen das Gebiet genauso, wie zahllose Vögel, die in den großen Brackwasserseen ideale Bedingungen vorfinden. Für das Auge am eindrücklichsten sind die Schwärme von Flamingos, deren Farbenpracht sich eigentlich erst dann wirklich zeigt, wenn sie auffliegen und die Unterseite ihrer Flügel zeigen.

Die Brackwasserseen sind jedoch auch eine Brutstätte von Abertausenden von Mücken, die wirklich zu einer Plage werden können. Deshalb habe ich meinen Protagonisten ein wirksames Kräuteröl zum Schutz gegen diese Plage gegönnt.

Ich habe also einfach nur versucht, etwas Camargue Leben mit den anstehenden Ereignissen im Leben meiner Protagonisten in Einklang zu bringen, Beziehungen der Darsteller zu verfeinern, endlich zwei Menschen wieder zueinanderfinden lassen und alles in eine spannende Handlung einzubetten.

Es scheint mir gelungen zu sein. Mir gefällt an diesem Band, dass er vieles einbringt, was mir auch am Herzen liegt. Stilles und Lautes. Aufregendes und Erfreuliches. Liebe und Sehnsüchte.

Habt einen wunderbaren Tag!

Eure Diana

 

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Die Hexe zieht weiter

 

Irgendwann musste meine Hauptdarstellerin weiterziehen. Schließlich war ja von Beginn an ihr Ziel, Europa zu verlassen und in die „Neue Welt“ zu gelangen.Aber ich habe mich auch entschieden, ein paar meiner Protagonisten in der Camargue zu lassen, um mich den Übrigen und ihrer Weiterreise besser widmen zu können. Aber auch, um mich mit dem Thema Zwangsverehelichung und Gewalt gegen Frauen in der damaligen Zeit noch einmal mehr befassen zu können.

Maribelle und eine ihr zur Seite gestellte neue Gefährtin, sowie die bereits aus dem dritten Band bekannte Äbtissin schienen mir für einen Kampf gegen diese Missstände sehr geeignet. Also habe ich den beiden, beziehungsweise den dreien diese Rolle zugedacht.

Der auch in der Mitte des 15. Jahrhunderts erfundene Buchdruck hatte sich inzwischen verbreitet. Der moderne Buchdruck … der die flexible, relativ kostengünstige und schnelle Erstellung größerer Anzahlen von Druckstücken ermöglichte, wurde um 1450 von Johannes Gutenberg erfunden. Er leitete damit eine Demokratisierung der Schaffung und Verbreitung von Informationen ein. Verbreitet hatte sich deshalb auch, dass es immer mehr Menschen gab, die lesen konnten, vielleicht nicht alle perfekt, aber zumindest so, wie ich manche ausländische Zeitung lesen und verstehen kann, obwohl ich die Sprache nicht perfekt beherrsche. Darüber hatte sich, inzwischen gut eineinhalb Jahrhunderte lang, immer mehr verbreitet, dass Wissen und auch differenzierteres Wissen in Umlauf kam, nicht mehr, oft eindimensional nur für Klöster und deren Mönche verfügbar und für wenige Gelehrte und von genau diesen auch zielgerichtet eingesetzt. Etwa, um gewinnbringende Machtsstrukturen zu erhalten.

Es bildeten sich danach Salons, in denen kontrovers diskutiert wurde. Immerhin gab es viele Pamphlete, also Flugblätter, die abweichende Meinungen „salonfähig“ machten.

Hier habe ich den Kampf um Frauenrechte verlegt, dem ich eine frühe Wurzel zugestehen wollte.

Und natürlich war die Trennung der Gruppenmitglieder auch ein Ereignis, das Anlass zu einigen Entwicklungen der Gruppe und ihrer Mitglieder gab.

Über die Orte, an denen die Gruppe vorbeizog und deren Bedeutung wollte ich in einem historischen Roman ebenfalls ein paar Worte verlieren. Dies umso mehr, als es sich um beeindruckende Städte und geschichtlich sehr interessante Orte handelte, die meine Helden passieren mussten.

So finde ich den maurischen Einfluss in Spanien immer wieder wunderschön. Es ist für mich auch sehr interessant, zu sehen, dass der Islam, den heute viele als sehr rückwärtsgerichtet erleben, damals eine sehr tolerante, alles Wissen und die Kunst sehr fördernde Religion war. Eine, in deren Einflussbereich auch jeder andere Glaube, egal ob christlich, jüdisch … akzeptiert wurde und die deren Wissen und Können wertschätzte. Schade, dass sich das bei manchen inzwischen so sehr verändert hat.

Ganz anders hat sich damals die christliche Kirche gebärdet, die um diese Zeit herum in ebenfalls recht fundamentalistischer Weise nicht nur Hexen oder angebliche Ketzer verfolgte, sondern zu diesem Zweck auch die fürchterliche Inquisition eingerichtet hatte.

So wurde leider, kurz nach der Rückeroberung Granadas, nahezu der gesamte schriftliche Schatz an Überlieferungen aus einer weltweit herausragenden Bibliothek der Mauren vernichtet. Zum Großteil Werke, die noch nicht im Wege des Buchdrucks vervielfältigt worden und damit unwiederbringlich verloren waren.

Trotzdem:

Habt einen wunderbaren Tag!

Eure Diana

 

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Die Hexe und die Mädchen

 

Die vielen historischen Verweise und geografischen Bezugnahmen im vorherigen Band haben aber wohl nicht allen Lesern gefallen. Einige hatten an der Saga wohl inzwischen viel mehr zu schätzen gelernt, dass ich meine Darsteller immer wieder durch emotional schwere Zeiten und Situationen geschickt habe. Wohl, weil die Helden meiner Geschichte sich mit diesen Problemen intensiv auseinandersetzten, und dann auch oft zu sehr stimmigen Lösungen gelangt sind.

Letztlich mag auch ich unter anderem das an meinen Geschichten. Ich weiß, dass es für ein Finden von innerem Frieden, Klarheit und Wahrheit sinnvoll ist, sich mit den eigenen Erfahrungen, gerade auch den schmerzlichen davon, gut auseinander zu setzen. Nur darüber ist nach meiner Erfahrung stabile Freiheit und Zufriedenheit zu erlangen.

Zudem habe ich, unter anderem beruflich, einiges über Misshandlung und Missbrauch von Kindern erfahren müssen. Ich kenne deshalb die furchtbaren Erscheinungen und Folgen solcher Gewalt und traumatisierenden Erfahrungen leider ziemlich gut. Es ist mir ein großes Anliegen, dafür ein Bewusstsein zu schaffen. Denn Betroffene benötigen viel Unterstützung und Wertschätzung, Zugehörigkeit, endlich Sicherheit und äußere Stabilität.

Deshalb kommen in diesem Band zwei Mädchen mit dementsprechenden, furchtbaren Erfahrungen in die Geschichte.

Auch denen stelle ich Unterstützung zur Seite, die nach meiner Erfahrung viel von dem enthält, was Kinder in solchen Situationen brauchen. Unter anderem also unverbrüchliche Zugehörigkeit und Schutz, ein mit der erlittenen Not gesehen werden, Unterstützung bei der Entwicklung von vorhandenen Stärken uvm.

Eingekleidet habe ich diese Erzählung wieder in eine spannende Geschichte, in denen meine Heldinnen und Helden erneut all ihre Fähigkeiten einsetzen mussten, um für sich und ihre Gruppe erfolgreiche Lösungen zu finden, Gefahren zu trotzen und sich gegenseitig zu unterstützen. Und dabei begegnen meine ohnehin bekannten Helden auch noch klugen und tapferen anderen Personen, sogar einem jungen Mädchen, die ebenfalls Großartiges leisten.

Habt einen wunderbaren Tag!

Eure Diana

 

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Die Hexe und der Ozean

 

Eine Seereise in die Neue Welt war zu der damaligen Zeit eine gewaltige Herausforderung. Von Spanien aus erfolgte sie oft, zur Ausnutzung der günstigen Winde über die Kapverdischen Inseln. Florida, der Zielort meiner Helden war damals noch spanische Kolonie. Erst viel später wurde sie an von den Spaniern verkauft und wurde damit Teil der amerikanischen Staaten.

Florida heißt übersetzt: „Die Blühende“ und so sollen meine Darsteller sie auch nach ihrer Ankunft erleben.

Aber weil die Reise bis an dieses Ziel auch eine gewaltige Leistung ist, wollte ich dieser Überfahrt mit dem Zwischenaufenthalt einen kompletten Band widmen. Denn die gesunde Überführung von Pferden und anderem Vieh, die Ernährung von Mensch und Tieren auf einer solch langen Reise, die Gesunderhaltung aller, ist eine erhebliche Aufgabe.

Die zusätzlichen Erfahrungen mit Naturgewalten und allen Begegnungen im Zusammenhang mit einer solchen Reise sind für damals Reisende ebenfalls erheblich. Auch dazu habe ich für meine Darsteller einige Anforderungen kreiirt, denen sie sich zu stellen haben.

Als weiteres, historisches Thema bot sich, geradezu sich aufdrängend, noch einmal das Thema Sklavenhandel an. Denn über die Westafrikanischen Staaten und die Kapverden verlief ein Großteil dieses brutalen Handels. Bei meinen Recherchen dazu, habe ich herausgefunden, dass tatsächlich auch viele Schwarze selbst an der Jagd nach Sklaven aus anderen Stämmen intensiv beteiligt waren. Die Überfälle auf die Dörfer der potentiellen Menschenbeute verlief meist mit großer Brutalität. Viele Menschen kamen dabei oder infolge dieser Aktionen ums Leben. Von denen, die wirklich die Reise antraten, eng zusammen gepfercht in den Laderäumen von Schiffen, erreichten viele die Neue Welt nicht. Ihre Leichen wurden im Atlantik entsorgt. Ein Risiko, eingeplant in das Geschäftsmodell Sklavenhandel.

Bevor mit dem massenweisen Verschleppen von Afrikanern nach Amerika begonnen wurde, hatten die Eroberer des Kontinents versucht, die einheimische Urbevölkerung, also indianische Menschen zu versklaven, um sie für sich arbeiten zu lassen. Diese waren aber mit den von den Einwanderern eingeschleppten vielen Krankheiten nicht vertraut. So hatten sie diesen gegenüber kaum Abwehrkräfte. Folglich bekamen sie nicht nur schnell die neuen Erkrankungen, sondern sie starben auch häufig daran. Dies unter anderem liess sie für die schwere Arbeit auf den Plantagen, Farmen etc. völlig ungeeignet erscheinen. So wurden Alternativen gesucht und in den afrikanischen Menschen gefunden.

Die Situation der Sklaven war eine, die ein Entkommen aus der Tretmühle fast unmöglich machte. Ich bin enorm dankbar, dass wir heute, zumindest in Mitteleuropa, doch eine Menge an Möglichkeiten haben, dem Elend unserer beendenden Tretmühle zu entkommen. Es lohnt immer, für eine lebendige Freiheit und Unabhängigkeit zu kämpfen. Wir können es! Wir haben wirklich Chancen, Arbeit, Träume und Leben in Einklang zu bringen. Natürlich brauchen wir auch dafür Mut, den eigenen Weg zu leben. Aber seien wir dankbar dafür, dass wir es wenigstens können und dürfen.

Habt einen wunderbaren Tag!

Eure Diana

 

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