Raus aus der Tretmühle! – Rein in lebendige Freiheit & Unabhängigkeit!
Arbeit, Träume & Leben im Einklang. – Den eigenen Weg leben!

Ich war schon immer ein ganz großer Fan der Sommerzeit. Für mich erschienen die rund sieben Monate des Jahres, in denen der Tag eine Stunde später endete, immer wie ein Geschenk. Ja, ich weiß auch, dass diese Zeit natürlich parallel zur Phase der ohnehin längeren Tage, von Sommer, Wärme, üppiger Vegetation und schon allein deshalb schönerem Leben gewährt wird. Und ja, natürlich wäre diese Zeit des Jahres auch ohne Zeitumstellung für einen Licht- und Draußen-Fanatiker wie mich noch immer die schönere.

Aber ich finde, dass insbesondere für alle, die noch der Tretmühle huldigen (müssen?) ein riesiges Stück Lebensqualität darin liegen kann, dass am Feierabend noch viele Stunden Helligkeit herrschen. So ungeheuer viele Tätigkeiten sind plötzlich noch am Abend möglich. Denn genau die Stunde, die der Tag nun länger dauert, begründet endlich wieder ein ordentliches Zeitfenster für abendliches Radeln, laufen, inlinern …

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Dafür morgens vielleicht noch mal ein Weilchen im Dunkeln aufstehen zu müssen, kann ich gut verschmerzen. Für mich waren immer die Vorteile der Zeitumstellung im Frühjahr so groß, dass ich meine innere Uhr gerne daran angepasst habe. Das ganze Gejammere über die Schwierigkeiten der Umstellung fand ich eigentlich immer ganz seltsam. Denn dieselben Leute, die ihre Schwierigkeiten mit der Zeitumstellung laut beklagen, haben überhaupt keine Probleme damit, irgendwohin zu fliegen, wo die Zeitumstellung viel größer ist. Manchmal sogar mit Fernreisen, die innerhalb von 14 Tagen zweimal stundenlange Umstellungen der inneren Uhr erfordern.

Denn Auswirkungen der Umstellung ergeben sich ja bereits wenn ich innerhalb der Zeitzone MEZ 1500 km nach Osten oder Westen reise. Ich habe auf meiner Reise in den letzten Wochen fast von einer Art vorweggenommener Umstellung auf Sommerzeit profitiert, weil ich so viel weiter westlich als in Deutschland unterwegs war, dass ich allein deswegen einen späteren Sonnenaufgang, insbesondere aber auch einen viel späteren Sonnenuntergang geschenkt bekam. Deswegen waren meine Tage nicht im Dezember schon kurz nach vier in Dunkelheit gehüllt. Nein, selbst zur Zeit der Wintersonnenwende hat es bis um sechs Licht gegeben. Wie wunderschön!!!

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Allerdings ist mir darüber auch bewusstgeworden, dass es für die im Westen Spaniens lebenden Leute wirklich morgens etwas spät hell werden könnte, wenn dem Vorschlag der FDP gefolgt würde, die Sommerzeit zur europäischen Standardzeit zu machen.

In Deutschland wäre das nach meinem Empfinden ganz großartig. Denn dort käme mir gerade im Winter die eine Stunde Licht am Abend wie ein großes Glück vor. Aber solange die mitteleuropäische Zeit in Europa ja keineswegs nur in der Mitte gilt, sondern auch sehr viel weiter westlich vielleicht doch keine ganz so kluge Idee.

Nur egal, wie die Zeit „eingestellt“ ist. Alle, die sich der Tretmühle verweigern, die sich trauen, ganz viele Bereiche ihres Lebens frei zu gestalten, könnten es doch ohnehin viel leichter haben. Sie könnten sich ja auch manchen ihnen sehr persönlich unliebsamen Folgen der geltenden Zeit entziehen, wenn sie möglichst wenige Vorgaben von außen akzeptieren. Und für Schulkinder soll es ja ohnehin eigentlich viel besser sein, wenn man sie nicht schon um acht, sondern frühestens ab neun zum Apell in der Schule verdonnerte.

 

Hab einen wunderbaren Tag!

 

Deine Diana

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Mut, Gelassenheit und Zuversicht machen das Leben schöner!